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Zedler: Logicke HIS-Data
5028-18-260-20
Titel: Logicke
Quelle: Zedler Universal-Lexicon
Band: 18 Sp. 260
Jahr: 1738
Originaltext: Digitalisat BSB Bd.18 S. 145
Vorheriger Artikel: Logickalische Wahrheit
Folgender Artikel: Logicke, (die angebohrne,)
Siehe auch:
Hinweise:
  • Allgemeine Bemerkungen zur Textgestaltung siehe Hauptartikel

  Text  
  Logick,  
   
  {Sp. 261|S. 146}  
 
 
  Wolffen,
 
 
  • medicina mentis von Tschirnhaussen und Langen,
  • ars cogitandi von Titius,
  • prudentia cogitandi von Thomasius,
  • sensus veri et falsi von Rüdigern,
 
  kan entweder subjectiue, das ist, in so ferne sie in dem Menschen anzutreffen ist, oder aber systematice, das ist, in so ferne sie in Schrifften vorgetragen wird, betrachtet werden. Von der letztern siehe Logicke, (die systematische.)  
  Was die erstere betrifft, so wird dadurch das Vermögen der Seele verstanden, krafft dessen sie das wahre und falsche erkennen, und beydes von einander unterscheiden kan. Ein solches Vermögen ist theils angebohren, theils verbessert worden. Daher entstehet die Eintheilung der Logicke, in so ferne sie nemlich in dem Menschen betrachtet wird, in die natürliche und in die erlangte. Von beyden siehe besondere Artickel.  
     

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Stand: 9. November 2016 © Hans-Walter Pries